Manchmal läuft im Körper etwas im Verborgenen ab – zum Beispiel kleine Entzündungen, die man selbst kaum bemerkt. Der Blutwert CRP (C-reaktives Protein) kann anzeigen, ob der Körper gerade mit solchen Prozessen beschäftigt ist.
Was sagt der CRP-Wert – aus naturheilkundlicher Sicht?
Die folgenden Bereiche beziehen sich auf naturheilkundliche Erfahrungswerte. In schulmedizinischen Laborbefunden wird der Normwert oft weiter gefasst (z. B. bis 5 mg/l).
• Unter 1 mg/l: alles ruhig.
• 1–3 mg/l: es könnte eine leichte „stille Entzündung“ vorliegen.
• Über 3 mg/l: der Körper arbeitet deutlich gegen etwas an.
Früher war dieser Wert oft automatisch Teil der Blutuntersuchung. Heute wird er nicht mehr selbstverständlich bestimmt. Wenn Patienten ihn wissen möchten, müssen sie ihn aktiv beim Arzt einfordern. Meist gilt er zudem als IGeL-Leistung, also eine Untersuchung, die privat gezahlt werden muss.
Was kann den CRP-Wert günstig beeinflussen?
Ernährung
• Viel buntes Gemüse, Beeren und Kräuter.
• Gesunde Fette wie Olivenöl oder Omega-3-Fettsäuren (z. B. Fisch, Leinöl).
• Weniger Zucker, Fertigprodukte und Weißmehl.
Nährstoffe
• Vitamin D und Magnesium unterstützen wichtige Stoffwechselprozesse.
• Vitamin C, Zink und Selen tragen zum Zellschutz bei.
• Pflanzliche Stoffe wie Kurkuma, Ingwer oder Grüntee sind traditionell geschätzt.
Lebensstil
• Regelmäßige Bewegung ohne Überlastung.
• Ausreichend Schlaf und bewusste Pausen.
• Stressabbau durch Spaziergänge, Atemübungen oder Entspannungstechniken.
• Weniger Rauchen und Alkohol.
Fazit
Der CRP-Wert kann wie ein kleines Frühwarnsystem für Entzündungen dienen. Da er heute nicht automatisch im Blutbild enthalten ist, sollten Patienten ihn aktiv ansprechen und gezielt anfordern, wenn sie ihn bestimmt haben möchten.
Deine 💛 Melanie Lüdtke – Heilpraktikerin mit Herz und Humor in Altfraunhofen 💛
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