Es klingt erst einmal unlogisch:
Der Kopf tut weh, aber die Ursache sitzt vielleicht gar nicht im Kopf.
Die Schulter schmerzt, obwohl das eigentliche Problem an einer ganz anderen Stelle begonnen hat.
Genau solche Zusammenhänge begegnen mir in der Praxis immer wieder.
Der Körper arbeitet vernetzt
Unser Bewegungsapparat besteht nicht aus einzelnen Bauteilen, die unabhängig voneinander funktionieren.
Muskeln, Faszien, Gelenke und Bewegungsmuster beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb kann eine Beschwerde an einer Stelle entstehen, während die eigentliche Belastung oder Überforderung an einer anderen Stelle liegt.
Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Beschwerde „ausstrahlt“. Es zeigt aber, warum es oft sinnvoll ist, den Körper als Ganzes zu betrachten.
Warum das wichtig ist
Viele Menschen konzentrieren sich verständlicherweise auf den Ort, an dem es weh tut.
Der Körper denkt jedoch nicht in einzelnen Regionen.
Manchmal lohnt es sich deshalb, einen Schritt zurückzutreten und nach möglichen Zusammenhängen zu suchen. Gerade bei wiederkehrenden Beschwerden kann dieser Blickwinkel neue Hinweise liefern.
Mein Ansatz in der Praxis
Deshalb beschränke ich mich bei Beschwerden des Bewegungsapparates nicht nur auf die schmerzende Stelle.
Ich betrachte Bewegungsmuster, Spannungszustände und mögliche Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Körperregionen. Je nach Situation können dabei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz kommen, beispielsweise Osteokinetik, Akupunktur, Schröpfen oder gezielte Arbeit an Muskulatur und Faszien.
Nicht immer liegt die Ursache dort, wo der Schmerz spürbar wird.
Und manchmal lohnt sich genau deshalb ein genauerer Blick.
Naturheilpraxis Melanie Lüdtke – Heilpraktikerin für den Bewegungsapparat in Altfraunhofen

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